• Sabine Puvogel

Futterstelle Cluvenhagen: Unsere Arbeit wird boykottiert


Leider ist unsere Arbeit in Cluvenhagen nun aus unfreiwilligen Stücken abgeschlossen. Wir haben über 40 Katzen kastriert. 18 Kitten und zwei Alttiere konnten erfolgreich in ein neues und liebevolles Zuhause vermittelt werden.


Eigentlich würde unsere Arbeit damit weitergehen, für die zutraulicheren, herrenlosen Tiere ein schönes Zuhause zu finden. Aber genau hier wird unsere Arbeit massiv boykottiert


Wir hatten für ein weiteres Alttier ein Traumzuhause gefunden. Die Adoptiveltern haben zweimal die Futterstelle besucht und die Katze hat sich ihren Lieblingsmenschen ausgesucht. Seiten der Adoptiveltern wuchs sichtlich die Zuneigung zu der Katze. Nach einer Vorkontrolle und ausführlichen Besprechung im Team war es beschlossen.


Und dann kam der Worstcase:

Als die Katze umziehen sollte wurde sie nicht herausgegeben. Die Vermittlungsgebühren sind ein wichtiger Bestandteil zur Refinanzierung der Kastrationen. Aktuell gibt es noch offene Rechnungen über 1.200 Euro beim behandelnden Tierarzt. Kosten die der "Eigentümer" nicht bereit ist zu tragen und die wir und die Tierhilfe Achim e.V. ohne eine Vermittlung kaum wieder ausgleichen können.

Aber das ist nicht einmal das Schlimmste an der Situation: Vorort leben noch knapp 20 Katzen, die für das nähere Umfeld eine starke Belastung darstellen und die viel Hoffnung in unsere Arbeit gesetzt haben.

Wir sind bei unserer Arbeit immer auf die Freiwilligkeit der Menschen angewiesen und in Cluvenhagen ist unsere Arbeit leider nicht mehr erwünscht.

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